Japan

Hin-und hergerissen zwischen Moderne und Tradition

Die Reise beginnt in der Megacity Tokio. Es ist schlichtweg der Wahnsinn: gefeierte Architektur hier, traditionelle Zeremonien dort, hochmoderne Viertel, schrill-bunte Ecken. Völlig konträr dazu: die Shinto-Schreine und Buddhistischen Stätte inmitten des turbulenten, aber dennoch geordneten Gewühls der Großstadt Tokio. Beeindruckend ist Japans Idylle, die sich in den vielen, traumhaften Gärten von Kyoto und Nara, die sich meist in Nähe der Buddha Statuen oder auch Shinto Schreinen befinden, darstellt. Die Parkanlagen und Zen-Gärten vereinen scheinbar die beiden, sich gut zu vertragenden Hauptreligionen des Landes, den uralten Glauben des Shintoismus sowie den Buddhismus, welchen die Chinesen im 5. und 6. Jahrhundert nach Japan brachten.

All Nippon Airways

Ein Stück Japan treffen wir bereits auf dem Hinflug von Frankfurt nach Tokio, die überaus freundlichen Flugbegleiter der All Nippon Airways, der führenden Fluggesellschaft Japans, liefern einen exzellenten Service und fragen kurz vor Landung jeden einzelnen Gast nach seiner persönlichen Zufriedenheit während der Reise. Neben 8 First Class und ca. 65 Businness Class Plätzen gibt es eine mit 1,05 m Sitzabstand sehr großzügige Premium Economy Class, aber auch die Economy Class bietet mit 85 cm Sitzabstand ausreichenden Komfort. Die Reisezeit bis Tokio beträgt ab Frankfurt nonstop 10:30, zurück plus da. 1 Std. Flugzeit.

Tokio

Vom Rathaus im Stadtteil Shinjuku aus hat man den besten Blick auf die Stadt. Wir durchwandern die Plattform im 45. Stock und lassen uns Tokio von oben erklären. Dann fahren wir nach Asakusa und beobachten in einer Wolke aus Räucherstäbchenduft im Senso-ji-Tempel eine typisch japanische Zeremonie: Wünsche auf kleine Holztafeln schreiben und auf ihre Erfüllung hoffen. Mittags fahren wir zum Meiji-Schrein, Tokios wichtigstem Shinto-Schrein, wo Sie der Reiseleiter ins Ritual der Seelen- und Götterver-ehrung einweiht. Anschließend erleben Sie das schrille Japan: Harajuku ist bunt und sehr angesagt und voller trendiger Cafés, Menschen und Geschäfte. Danach die berühmte Straßenkreuzung in Ginza: gefeierte Architektur, noble Adressen und ein Gewirr aus Zebrastreifen, pro Ampelphase (45 Sek) überqueren ca. 3000 Menschen die Kreuzung. Wir besuchen den Meiji Schrein und machen einen kurzen Rundgang durch einen Teil des Kaiserpalastgartens. Danach besichtigen Sie den berühmten Asakusa Kannon Tempel mit den Nakamise Shopping Arkaden und fahren über die Ginza, die berühmteste  Einkaufsstraße Japans. Wir besuchen den Fischmarkt und begutachten im Aussenbereich das reichhaltige Angebot der Stände inmitten des quirligen  Markttreibens.

Kamakura

Heraus aus der Millionenmetropole geht es mit der Metro in die Ferienregion Kamakura an der Pazifikküste, im späten 12. Jahrhundert Sitz des 1. Shogunats. Hier erweisen wir dem 11 m hohen, freistehenden bronzenen Riesenbuddha die Ehre und recken die Hälse an der Kannon-Statue im Hasedera-Tempel mit seinen tausenden Jizo-Statuen, der größte seiner Art in Japan. Auf dem Weg nach Kyoto erleben wir eine ca. 2stündige Fahrt mit dem Schinkansen, welcher uns mit modernster Technik, Pünktlichkeit und Komfort begeistert. Trotz der zumeist voll ausgebuchten Züge (eine Vorausbuchung ist zwingend erforderlich) entsteht in der Menschenmenge keinerlei Hektik, Alles scheint absolut geordnet und pünktlich auf die Sekunde! Die japanischen Großstädte sind durch die Züge mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 320 km/h verbunden.

Kyoto

Die ehemalige Kaiserstadt zählt mit seiner Fülle an Kulturgütern zu den interessantesten Städten Ostasiens. Die wechselvolle Geschichte Kyotos hat der Stadt ein einzigartiges kulturelles Erbe hinterlassen. In Kyoto angekommen besichtigen wir zunächst das eindrucksvolle Bahnhofsgebäude, bevor wir in die imposante Tempelhalle des Sanjusangendo mit ihren 1001 Holzstatuen sowie den Fushimi Inari Schrein, mit seinen über 5000, sich endlos auf den Berg bewegenden, labyrinthartigen zinnoberroten Schreintoren (sog. Tori) besuchen. Ein besonders schönes Erlebnis zu dieser Jahreszeit war der Besuch des benachbarten Zen-Tempel Tofuku-ji mit seinem berühmten Eingangstor und seinen reizvollen Gärten in wundervoller Herbstlaubfärbung.

Kyoto war mehr als 1000 Jahre lang bis 1868 die Stadt der Kaiser. Inmitten der Stadt liegt das Nijo-Schloss: die Dieken 'singen', wenn man sie betritt, eine Warnung für den Shogun. Der Goldene Pavillon liegt in einer traumhaft schönen, einzigartigen Gartenlandschaft, daneben der Ryoanji-Tempel mit seinem eigenartigen Zen-Steingarten.

Nara

Auf der Fahrt ins nahe gelegene Nara, der ältesten Kaiserstadt Japans präsentieren sich uns weitläufige Parkanlagen, die das Stadtzentrum umgeben. Wir bestaunen den Todaiji Tempel mit dem 'Daibutsu', der größten Buddhastatue der Welt (16 Meter hohen bronzenen Buddha). Der Kasuga Schrein aus zinnoberrot lackiertem Holz beeindruckt mit seinen 3000 Laternen und viele weitere Gebäude. Die zahmen Rehe begegnen Ihnen überall im Park und in der Stadt.

Ihre Expertin für Japan

Gisela Weimann

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