China

Jackie Chan und Hahnköpfe - Entlang der Seidenstraße

Da ich stets auf der Suche nach exotischen Reisezielen bin, war eine China-Reise schon lange ein unerfüllter Wunsch von mir. Dieser kam durch meinen abwechslungsreichen Beruf nun zum Greifen nahe. Zwischen uns lagen ganz unerwartet nur noch die Beantragung eines Visums und ein 9 stündiger Flug…

Das Visum war mit Unterstützung unseres Partners, der Visum-Centrale, schnell und einfach gemacht und so stand ich unversehens am Frankfurter Flughafen, von wo aus es mit der Lufthansa ganz komfortabel direkt nach Peking ging und von dort weiter nach Lanzhou in die Provinz Gansu.

„Die Seidenstraße ist ein transkontinentaler Handelsweg, der durch die unterschiedlichsten und außergewöhnlichsten Landschaften führt und dafür sorgte, dass die chinesische Seide bis ins römische Reich kam und  die Jade, der Buddhismus und der Islam nach China kamen.“ So stand es in meinem Reiseführer, den ich mir extra für die große Reise ins Reich der Mitte zugelegt hatte.

Trotz intensiver Recherche durch das Lesen meines Reiseführers und das Schauen von Jackie Chan-Filmen, war mein erster Eindruck von China überwältigender als ich es mir je hätte erträumen können. Auch in den kommenden Tagen, in denen wir nach Dunhuang reisten, wurde ich es nie müde die bezaubernde Landschaft und die atemberaubenden Sehenswürdigkeiten aufzusaugen, wie den Duft nach frischem Kaffee. Wir fuhren mit modernen Reisebussen und klimatisierten Hochgeschwindigkeitszügen zu Wüsten mit verwunschenen Oasen, durch das Quilian Gebirge mit seinen in allen Farben des Regenbogens schimmernden Bergen; hin zu Festungen, alten Buddhistischen Tempeln und noch älteren von Menschenhand erschaffenen, in den Berg geschlagenen, Grotten. Jede mit einer eigenen Schatzkammer an Kunst versehen.

Mein persönliches Highlight war jedoch die weltbekannte Chinesische Mauer. Bei 40 C° im Schatten entschied unsere kleine Reisegruppe dennoch, den halbstündigen Aufstieg über unebene Treppenstufen zu wagen. Als wir es unter Hecheln und Prusten endlich nach oben geschafft hatten, dort auf einem der Türme versuchten wieder zu Atem zu kommen, entlohnte uns die fantastische Aussicht. Zur Abrundung hätte uns nur noch ein Eisstand gefehlt…

Nun wage ich noch einen kleinen Sprung zu den uns Deutschen allseits bekannten Vorurteilen: Ja, die Chinesen essen gerne für uns auch oft seltsam Anmutendes: Heuschrecken und Hahnköpfe um nur ein paar zu nennen. Insgesamt ist die chinesische Küche aber wunderbar vielfältig, so dass man immer was Leckeres findet: Fisch, Huhn, Rind, Gemüse und Reis. Hunde konnte ich glücklicherweise nur auf den Hinterhöfen entdecken…

Selten habe ich ein so gut organisiertes, pünktliches, freundliches Völkchen kennengelernt, mit einem großen Interesse an unserer Reisegruppe. Woran ich das ausmache?! Sie wurden nie müde Fotos mit uns „Langnasen“ zu machen, wie wir mit einem Augenzwinkern betitelt wurden.

Zusammenfassend sei gesagt, dass dieses außergewöhnliche Land mit seinen vielen Gesichtern auf jeden Fall eine Reise wert ist! Oder auch zwei…

Ihre Expertin für China

Lara Sommerhage

Lückertz LCC Telgte

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